Prozesssicherheit – Präzision – Qualität

Wie Godosar mit Okuma Maschinen langfristig Qualität sichert

 

Erfolgreiche Zerspanung in der Serie und im Einzelteil – bei gleichbleibend hoher Präzision und maximaler Maschinenverfügbarkeit: Die Godosar GmbH in Grünberg setzt seit über 35 Jahren auf CNC-Werkzeugmaschinen von Okuma. Die Investition in langlebige Technik und partnerschaftliche Zusammenarbeit zahlt sich bis heute aus.

Im mittelhessischen Grünberg fertigt die Godosar GmbH hochpräzise Dreh- und Frästeile für die Hydraulikindustrie sowie den Maschinen- und Apparatebau. Ein Großteil dieser Teile entsteht auf den CNC-Werkzeugmaschinen von Okuma – teilweise seit mehr als zwei Jahrzehnten. Alles begann in den 1980er Jahren, als man bei Godosar auf der Suche nach zuverlässigen CNC-Werkzeugmaschinen war, die ihre hohen Anforderungen an Präzision und Prozesssicherheit erfüllen konnten. Die Entscheidung fiel auf Okuma, und seitdem hat sich eine Partnerschaft entwickelt, die bis heute Bestand hat.

Langfristige Investition in Qualität
Die Philosophie von Godosar folgt einem klaren Grundsatz: höchste Präzision bei maximaler Prozesssicherheit. Dafür müssen alle Elemente des Fertigungsprozesses nahtlos ineinandergreifen – von der Konstruktion über die CAM-Programmierung bis zur Maschinenbasis. Seit jeher setzt das japanische Unternehmen Okuma genau diesen ganzheitlichen Ansatz konsequent um. Die durchgängige OSP-Steuerung, die hohe Maschinensteifigkeit und die überdurchschnittliche Langlebigkeit waren für die Entscheidungsträger bei Godosar ausschlaggebend bei der Wahl des Maschinenherstellers. „Wir haben sehr früh erkannt, dass uns Okuma nicht nur zuverlässige Technik, sondern auch technologische Tiefe und Entwicklungsspielraum bietet“, erzählt Michel Schmidt, Geschäftsführer Godosar GmbH.

Michael Koch, Vertriebsingenieur bei Okuma, erklärt: „Das Single-Source-Prinzip macht Okuma im Wettbewerbsvergleich einzigartig. Als einziger Anbieter liefern wir Steuerung, Maschinen und Komponenten aus einer Hand. Dadurch sind alle Teile optimal aufeinander abgestimmt – und im Falle eines Problems hat der Kunde genau einen Ansprechpartner für sämtliche Komponenten.“

Produktionssicherheit im Serien- und Einzelteilbereich
Heute ist die Godosar GmbH sowohl auf Sonderanfertigungen als auch auf komplexe Kleinserien und Teile von höchster Präzision spezialisiert. Die Anforderungen daran sind vielfältig: kurze Reaktionszeiten, wechselnde Materialien und hohe Wiederholgenauigkeit. Dabei profitieren die Mitarbeitenden von der Standardisierung im Maschinenpark: Mit aktuell 16 Dreh- und Fräsmaschinen von Okuma, darunter verschiedene Drehmaschinen der LB- und LT-Baureihe sowie das Bearbeitungszentrum MU-500VII, kann bei Godosar flexibel und effizient produziert werden.

„Die einheitliche, leicht bedienbare OSP-Steuerung ist für uns ein riesiger Vorteil“, fügt Schmidt hinzu. „Unsere Mitarbeiter können alle Maschinen flexibel bedienen und auch unsere 20 Jahre alten Steuerungsprogramme können wir durchgängig aufspielen und verwenden.“ Auch bei kurzfristigen Aufträgen oder Kleinserien geht dadurch keine Zeit verloren. „Die Prozesssicherheit ist extrem hoch. Wir haben kaum Maschinenstillstände – das ist mit ein Grund, warum wir nie darüber nachgedacht haben, den Hersteller zu wechseln“, betont Schmidt. Und obwohl die Godosar GmbH im Kerngeschäft für Drehteile steht, werden immer mehr Anforderungen aus dem Bereich Fräsen notwendig. Auch hier spielt die Präzision der Okuma-Maschinen eine große Rolle. Michael Koch erläutert: „Dank der zusätzlichen Y-Achse werden hier Präzisionsteile auf der Okuma LT2000 – einer ausgeschriebenen Drehmaschine – gefräst. So kann bequem von der Meter-Stange bearbeitet werden. Das spart Rüstzeiten und Arbeitsgänge.“

Digitale Aufrüstung – auch bei Bestandsmaschinen
Ein weiteres Argument für die langjährige Zusammenarbeit ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der soliden Maschinenbasis. So wurden in den vergangenen Jahren auch ältere Okuma-Maschinen im Godosar-Maschinenpark digital aufgerüstet. „Jüngst haben wir eine 20 Jahre alte Okuma LT 15 Drehmaschine mit einer Automation von Robojob ausgestattet“, so Schmidt. „Die Maschine läuft zuverlässig Tag für Tag und ermöglicht uns eine effizientere Auslastung unserer Fertigung.“
Neben der Technik spielt auch die Beziehung zu Okuma Deutschland eine zentrale Rolle. Von der Maschinenberatung über die Inbetriebnahme bis hin zum Service fühlen sich die Mitarbeiter von Godosar bei Okuma gut aufgehoben und verstanden. „Es ist keine anonyme Lieferantenbeziehung“, betont Michel Schmidt. „Wir haben feste Ansprechpartner, die uns verstehen und mitdenken. Wenn es ein Problem gibt, bekommen wir innerhalb kürzester Zeit eine Lösung.“

Nachhaltigkeit durch Maschinenlebensdauer
In Zeiten steigender Energiepreise und wachsender Anforderungen an die Ressourceneffizienz ist ein Aspekt besonders hervorzuheben: die Nachhaltigkeit durch die Maschinenlanglebigkeit.

Während viele Unternehmen heute nach fünf bis zehn Jahren einen Maschinenwechsel einplanen, zeigt die Zusammenarbeit von Okuma und Godosar, dass mit der richtigen Pflege und einem robusten Maschinenkonzept eine deutlich längere Nutzung möglich ist – ohne Qualitätseinbußen.

„Unsere älteste Maschine, die Okuma LB 9 läuft seit 1986 nahezu täglich. Wenn man über Nachhaltigkeit in der Zerspanung spricht, ist das aus meiner Sicht ein zentraler Punkt“, argumentiert Schmidt. Investitionen in Qualität zahlen sich hier nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch aus.

Die Erfolgsgeschichte der Godosar GmbH zeigt exemplarisch, was möglich ist, wenn Maschinen, Prozesse und Partnerschaft aufeinander abgestimmt sind. Die langjährige Zusammenarbeit mit Okuma Deutschland bildet dabei das Rückgrat der Fertigung – sowohl in technologischer als auch in unternehmerischer Hinsicht.
„Wir könnten mit anderen Maschinen arbeiten.“, schlussfolgert Schmidt. „Aber wir wollen es nicht. Denn mit Okuma wissen wir: Es funktioniert – Tag für Tag, Jahr für Jahr.“

Für weitere Informationen zu beiden Unternehmen klicken Sie hier: Okuma Deutschland GmbH | Godosar GmbH
Autor / Text / Bildquelle: Okuma Deutschland GmbH 

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